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Geldanlagen

Geldanlagen

Wer sein Geld mehren möchte, sollte es anlegen. Möglichkeiten dazu gibt es viele und an Beratern mangelt es ebenfalls nicht. Wer sicher gehen möchte, sollte sich jedoch selbst vorab informieren.

Aktien

Eignen sich in erster Linie als Einmalanlagen. Wer Aktien erwirbt, wird Teilnehmer an einer Aktiengesellschaft. Gewinn erzielt man mit Aktien zum einen über die Dividenden (jährliche Gewinnausschüttung) und über Spekulationen (Aktien werden bei niedrigen Kursen eingekauft, steigt ihr Wert an, werden sie wieder abgestoßen).
Aktien sollten grundsätzlich zur langfristigen Kapitalanlage verwendet werden, denn wer Aktien zu einem festen gesetzten Zeitpunkt verkaufen muss, kann hohe Verluste in Hinblick auf den zuvor gezahlten Kaufpreis erleiden.

Bundeswertpapiere

  • Bundesanleihen: haben eine zehnjährige Laufzeit, sind festverzinst und börsennotiert. Wirklich rentabel sind sie erst bei Anlagesummen ab ca. 1000-2000 €.
  • Bundesschatzbriefe: Der Mindestanlagebetrag liegt hier bei 50 €. Abhängig von der Verzinsungsvariante (Typ A: 6 Jahre und Typ B: 7 Jahre) sind verschiedene Laufzeiten möglich. Nach Ablauf einer einjährigen Sperrfrist besteht eine Rückgabemöglichkeit. Die Zinssätze erhöhen sich pro Laufzeitjahr.

Einige Anlageformen

  • Tagesgeldkonten: sind meist Abrufkonten, auf die Gelder überwiesen und später abgerufen werden können. Kontobewegungen finden per Fax, Telefon oder Internet statt. Ruft ein Kunde einen Betrag ab, so wird dieser auf sein Konto, z. B. ein Girokonto, überwiesen. Der Vorteil: Es besteht eine uneingeschränkte Verfügbarkeit der Anlagen, und die Verzinsung ist höher als bei Giro- oder normalen Sparkonten, jedoch niedriger als bei festen Anlageformen.
  • Termin- und Festgelder: Diese eignen sich nur für Einmalanlagen *.
    Bei einer Terminanlage handelt es sich in der Regel um eine Einlage ab 2500-5000 €, die zu einem festen Zins über einen bestimmten Zeitraum hinweg der Bank zur Verfügung steht. Zinsen können nach Laufzeiten variieren. Häufig werden Termingelder in Form von Festgeldeinlagen angelegt. Festgeldeinlagen sind Anlagen über einen vorher vereinbarten Zeitraum. Nach abgelaufener Frist werden die Gelder ohne Kündigung frei.
    Kündigungsgelder sind die zweite Variante der Termingelder. Hier gibt es keine vereinbarte Laufzeit, jedoch spezielle Kündigungsfristen. Werden diese nicht eingehalten, so verlängert sich die Einlage automatisch immer wieder um die vereinbarte Kündigungsfrist.
  • Sparbriefe: Diese eignen sich nur für Einmalanlagen *.
    Der Sparbrief hat den Vorteil einer höheren Verzinsung gegenüber vergleichbarer Sparguthaben und dies bei gleicher Sicherheit. Bereits kleine Summen können festverzinst über einen festen Zeitraum angelegt werden. Zumeist haben Sparbriefe eine Gültigkeitsdauer von 2-6 Jahren.

* Einmalanlage: Einmalige Einzahlung eines höheren Betrages für den Kauf von beispielsweise Investmentanteilen (Börse).

Bildquelle: C-Promo.de, PhotoCase.com

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